Europa befindet sich im Übergang. Es sieht sich heute provinzialisiert und muss seine Bezüge zur Welt neu begründen. Der Rhinozeros-Salon bringt die Akteure einer offenen Gesellschaft ins Gespräch: Gegen identitäre Politiken setzt er auf Anerkennung, Übersetzung und Welthaltigkeit. Ein Berliner Salon der Konvivenz.
Welt reparieren / Thinking through repair
Der Rhinozeros-Salon präsentiert die beim Verlag Matthes & Seitz erscheinende Jahresschrift Rhinozeros – Europa im Übergang und nimmt in Diskussion, Konzerten, Film, und Lesung ihren ersten Gegenstand in den Blick: „reparieren“. Trickster Acoustic erprobt gemeinsam mit der Autorin Adania Shibli die Möglichkeit, mit Musik zu reparieren. Marion Detjen, Emily Dische-Becker und Wolfgang Kaleck eröffnen eine Debatte über die juristischen und historischen Bedingungen von Reparation. Der Schriftsteller Camille de Toledo und die Übersetzerin Karin Uttendörfer nähern sich in einer Lesung dem Thema des Abends. Den Biologen und Philosophen Cord Riechelmann fragt Rhinozeros wie man Natur repariert.
Mit weiteren Beiträgen von Priya Basil, Franck Hofmann, Teresa Koloma Beck, Markus Messling , Maria-Anna Schiffers u. a.
In Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung, der Universität des Saarlandes, dem Haus der Kulturen der Welt und Matthes & Seitz.